Gemeinsame Entwicklung klimaneutraler Kraftstoffe für die Mobilität von morgen

Autor: Marius Strasdat

Veröffentlicht:

Presse

2 Min. Lesezeit

Aachen, Februar 2023 – Im Januar startete das von FEV koordinierte Verbundprojekt „Demonstrating a Circular Carbon Economy in Transport Along the Value Chain“ (DeCarTrans). In den kommenden vier Jahren wollen die Projektpartner aufzeigen, wie im industriellen Maßstab erneuerbare Kraftstoffe erzeugt werden können. Vorangegangene Untersuchungen haben gezeigt, dass diese synthetisch hergestellten Kraftstoffe eine CO₂-freie Bestandsflotte ermöglichen können.

Da die Transformation des Verkehrssektors zu einer vollständig elektrifizierten Mobilität nur langsam voranschreitet, sinken dessen Treibhausgasemissionen ebenfalls nur sehr langsam. Um deren Reduktion zu beschleunigen, ist es daher notwendig, auch die Verbrenner-Bestandsflotte zu adressieren. Dem Einsatz flüssiger, erneuerbarer Kraftstoffe kommt hierbei eine Schlüsselrolle zu.

Im nun gestarteten Projekt „Demonstrating a Circular Carbon Economy in Transport Along the Value Chain“ („Demonstration einer kreislauforientierten Kohlenstoffwirtschaft im Verkehr entlang der Wertschöpfungskette“, DeCarTrans) soll die kontinuierliche Herstellung synthetischen Benzins in einer Demonstrationsanlage im industriellen Maßstab von bis zu 380.000 Liter Gesamtproduktionsmenge untersucht werden. Die wesentlichen Ziele des Verbundvorhabens sind die Verbesserung des Prozesswirkungsgrades (z.B. durch Wärmerückintegration) und eine Erhöhung der Produktqualität, um die Emission von Schadstoffen während der Verbrennung zu minimieren. Darüber hinaus bewertet das Konsortium mögliche Vertriebs- und Markteinführungsszenarien sowie die zugehörigen gesetzlichen Rahmenbedingungen (u. a. RED II).

Im ebenfalls von FEV koordinierten Forschungsvorhaben Closed Carbon Cycle Mobility (C³-Mobility) haben die 30 Partner aus Industrie und Forschung im Vorfeld nachgewiesen, dass aus Methanol erzeugtes, synthetisches Benzin ein äußerst vielversprechender „grüner“ Kraftstoff ist. Das zugrundeliegende Verfahren Methanol-to-Gasoline („Methanol zu Benzin“) aus erneuerbarem Methanol nutzt dabei „grünes“ Methanol, welches beispielsweise aus CO₂-Quellen in der Industrie oder der Landwirtschaft gewonnen werden kann.

Über FEV

FEV verschiebt Grenzen.
FEV ist ein global führender Entwicklungsdienstleister im Automobilsektor und Innovationstreiber für unterschiedliche Industriezweige. Professor Franz Pischinger legte dafür den Grundstein, indem er seinen akademischen und technischen Hintergrund mit seiner Vision für kontinuierlichen Fortschritt verband. Das Unternehmen entwickelt seit 1978 technologische und strategische Lösungen für die größten Automobilhersteller der Welt sowie Kunden im gesamten Transport- und Mobilitätsökosystem.

Die Welt entwickelt sich kontinuierlich weiter. FEV ebenso.
Deshalb setzt FEV sein technologisches und strategisches Know-how auch in anderen Bereichen ein und transferiert seinen zukunftsorientierten Ansatz in den Energiesektor. Durch seine Software- und Systemkompetenz nimmt das Unternehmen zudem eine Vorreiterrolle ein und macht intelligente Lösungen für jedermann erlebbar. FEV bringt hochqualifizierte Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen und Fachgebieten zusammen, um den Herausforderungen von heute und von morgen zu begegnen.

FEV bleibt nicht stehen.
Auch in Zukunft wird FEV die Grenzen der Innovation verschieben. Mit seinen mehr als 7.500 Mitarbeiter:innen an mehr als 40 Standorten weltweit entwickelt FEV Lösungen, die nicht nur die Bedürfnisse von heute, sondern auch die von morgen erfüllen. Letztlich bleibt FEV niemals stehen – für eine bessere, saubere Zukunft, auf Basis nachhaltiger Mobilität und Energie sowie intelligenter Software. Für seine Unternehmenspartner, seine Mitarbeiter:innen und die Welt.

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