FEV unterstützt Bonk Motorsport mit erneuerbarem Kraftstoff ‚eFuel Racing 98‘ beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring

Autor: Marius Strasdat

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Presse

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FEV ist technischer Partner von Bonk Motorsport und stellt erneuerbaren Kraftstoff für den BMW M4 GT4 zur Verfügung. Dieser hat bei jüngsten Analysen seine Vorteile gegenüber fossilem Kraftstoff aufgezeigt. © FEV
FEV ist technischer Partner von Bonk Motorsport und stellt erneuerbaren Kraftstoff für den BMW M4 GT4 zur Verfügung. Dieser hat bei jüngsten Analysen seine Vorteile gegenüber fossilem Kraftstoff aufgezeigt. © FEV
FEV ist technischer Partner von Bonk Motorsport und stellt erneuerbaren Kraftstoff für den BMW M4 GT4 zur Verfügung. Dieser hat bei jüngsten Analysen seine Vorteile gegenüber fossilem Kraftstoff aufgezeigt. © FEV
FEV ist technischer Partner von Bonk Motorsport und stellt erneuerbaren Kraftstoff für den BMW M4 GT4 zur Verfügung. Dieser hat bei jüngsten Analysen seine Vorteile gegenüber fossilem Kraftstoff aufgezeigt. © FEV

Aachen, Mai 2024 – FEV ist ein weltweit führender Entwicklungsdienstleister, der sich auf nachhaltige Mobilitäts-, Energie- und Softwarelösungen spezialisiert hat. Das technologieoffene Unternehmen verfügt in diesem Kontext auch über langjährige Erfahrung auf dem Gebiet nachhaltiger Kraftstoffe. Als technischer Partner wird FEV ab sofort das Team von Bonk Motorsport mit erneuerbarem Kraftstoff versorgen und damit dessen Engagement für Nachhaltigkeit unterstützen. Beim renommierten 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring wird der BMW M4 GT4 des Rennteams in der vielbeachteten Klasse für Fahrzeuge antreten, die mit alternativen Kraftstoffen betrieben werden.

„Wir freuen uns über die Partnerschaft mit dem Team von Bonk Motorsport, das seinen exzellenten Ruf in der Rennsportszene durch zahlreiche Titel im Tourenwagen- und GT-Sektor bereits mehrfach untermauert hat“, sagt Dr. Johannes Scharf, Vorsitzender der Geschäftsführung, FEV Europe. „Für uns ist das Team durch sein Streben nach besten Ergebnissen auch im Bereich der Nachhaltigkeit der perfekte Partner. Denn letztlich profitieren die Endkunden stets von den im Motorsport gewonnenen Erkenntnissen, wenn diese auf die Serienfahrzeuge übertragen werden.“

„Mit FEV konnten wir einen starken Partner gewinnen, der als technologischer Innovationsführer unseren extremen Ansprüchen im Motorsport gerecht wird und auch im Bereich der erneuerbaren Kraftstoffe ein hohes Maß an Kompetenz vorweist. Dies hilft uns dabei, dem Rennsport wie auch der gesamten Mobilität durch nachhaltiges Handeln eine Zukunft zu ermöglichen“, sagt Michael Bonk, Geschäftsführer Bonk Motorsport.

Produziert wird der von FEV bereitgestellte erneuerbare Kraftstoff eFuel Racing 98 von DeCarTrans, einem von FEV koordinierten Konsortium, welches vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMDV) gefördert wird. Es ist das größte vom BMDV geförderte Projekt überhaupt. Aktuell umfasst der stetig wachsende Zusammenschluss 15 Partner aus Forschung, verfahrenstechnischer sowie Mineralölindustrie und namhafte OEMs. Ihr Ziel ist die Weiterentwicklung eines innovativen Verfahrens zur Herstellung synthetischen Ottokraftstoffs aus Methanol, das aus biogenen oder regenerativen Quellen bereitgestellt wird.

Im Mai absolvierte der M4 GT4 des renommierten BMW Kundensport-Teams von Bonk Motorsport auf dem Prüfstand von Teampartner Bertrandt erste Tests mit dem regenerativen Kraftstoff eFuel Racing 98. Die Testläufe wurden im direkten Vergleich zwischen den konventionellen und dem regenerativen Kraftstoffen vorgenommen. Die ersten Ergebnisse zeigten, dass der Einsatz erneuerbarer Kraftstoffe selbst ohne technische Modifikationen am Fahrzeug zuverlässig möglich ist und die Leistungsdaten vergleichbar zu denen mit konventionellem Kraftstoff sind. Zusätzlich ergaben die Analysen, dass die emittierte Partikelanzahl und Partikelmasse im Vergleich zu herkömmlichem Kraftstoff um etwa die Hälfte reduziert werden konnten. Da der Atmosphäre bei der Produktion des erneuerbaren Kraftstoffs dieselbe Menge an CO2 entzogen wird wie das Fahrzeug im Betrieb emittiert, ist der Einsatz des Bonk-BMW auf der berüchtigten Nürburgring-Nordschleife beim 24-Stunden-Rennen unter Well-to-Wheel-Betrachtungen CO2-neutral.

„Die jüngsten Ergebnisse überraschen uns nicht. Sie bestätigen, dass erneuerbare Kraftstoffe und zukünftige E-Fuels eine wichtige Technologie darstellen, um die Klimaziele bis 2035 zu erreichen“, sagt Dr. Raul Tharmakulasingam, Project Manager Gasoline Powertrains bei FEV und Projektleiter von DeCarTrans. Denn mit dem Einsatz erneuerbarer Kraftstoffe kann die Bestandsflotte an Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor unmittelbar klimaneutral betrieben und die Verkehrswende beschleunigt werden, „zeitgleich zum Ausbau der E-Mobilität und parallel zu den wichtigen unterschiedlichen Wasserstoffanwendungen“, sagt Tharmakulasingam.

Wer den Einsatz des erneuerbaren Kraftstoffs von FEV und DeCarTrans im bis zu 550 PS starken Bonk-BMW M4 GT4 im Rennbetrieb erleben möchte, hat beim 24-Stunden-Rennen vom 1.-2. Juni 2024 die Möglichkeit dazu. Pilotiert wird das Fahrzeug von den Nordschleife-Experten Michael Schrey, Jörg Weidinger und Martin Kroll.

Über FEV

FEV verschiebt Grenzen.
FEV ist ein global führender Entwicklungsdienstleister im Automobilsektor und Innovationstreiber für unterschiedliche Industriezweige. Professor Franz Pischinger legte dafür den Grundstein, indem er seinen akademischen und technischen Hintergrund mit seiner Vision für kontinuierlichen Fortschritt verband. Das Unternehmen entwickelt seit 1978 technologische und strategische Lösungen für die größten Automobilhersteller der Welt sowie Kunden im gesamten Transport- und Mobilitätsökosystem.

Die Welt entwickelt sich kontinuierlich weiter. FEV ebenso.
Deshalb setzt FEV sein technologisches und strategisches Know-how auch in anderen Bereichen ein und transferiert seinen zukunftsorientierten Ansatz in den Energiesektor. Durch seine Software- und Systemkompetenz nimmt das Unternehmen zudem eine Vorreiterrolle ein und macht intelligente Lösungen für jedermann erlebbar. FEV bringt hochqualifizierte Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen und Fachgebieten zusammen, um den Herausforderungen von heute und von morgen zu begegnen.

FEV bleibt nicht stehen.
Auch in Zukunft wird FEV die Grenzen der Innovation verschieben. Mit seinen mehr als 7.500 Mitarbeiter:innen an mehr als 40 Standorten weltweit entwickelt FEV Lösungen, die nicht nur die Bedürfnisse von heute, sondern auch die von morgen erfüllen. Letztlich bleibt FEV niemals stehen – für eine bessere, saubere Zukunft, auf Basis nachhaltiger Mobilität und Energie sowie intelligenter Software. Für seine Unternehmenspartner, seine Mitarbeiter:innen und die Welt.

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