Software, KI, Elektrifizierung und Robotik: FEV präsentiert Innovationen für Mobilität und neue Anwendungsfelder auf dem Aachen Automotive Colloquium

Aachen, September 2026 – Vom 5. bis 7. Oktober 2026 feiert das Aachen Automotive Colloquium seine 35. Ausgabe. FEV präsentiert dabei aktuelle technologische Entwicklungen und Engineering-Kompetenzen in den Bereichen Software und KI, Elektrifizierung sowie humanoide Robotik.
Gleichzeitig zeigt das Unternehmen, wie sich diese Kompetenzen auf neue Anwendungsfelder übertragen lassen – von der Mobilität über Aerospace bis hin zu sicherheitskritischen und verteidigungsrelevanten Systemen. Ergänzt wird der Messeauftritt durch mehrere Fachvorträge.
Software und KI für die Entwicklung von morgen
Die Digital-Twin-Plattform von FEV.io, der Softwaresparte des Unternehmens, bildet Flotten und einzelne Fahrzeuge bis auf Komponenten- und Subkomponentenebene digital ab. Sie verbindet Live-Betriebs- sowie Zustandsdaten mit KI-gestützten Analysefunktionen wie Predictive Maintenance, Routenoptimierung und Effizienzbewertungen. Unterschiedliche Funktionen lassen sich bedarfsgerecht integrieren und schaffen die Grundlage für höhere Fahrzeugverfügbarkeit und -auslastung, geringeren Kraftstoff- beziehungsweise Energieverbrauch und reduzierte Betriebskosten. Die skalierbare, modulare Architektur ermöglicht den Einsatz in unterschiedlichen Flotten und Betriebsumgebungen.
Darüber hinaus präsentiert der globale, in Aachen basierte Engineering- und Innovationspartner mit GenAISys eine Multi-Objective-KI-Plattform für die anwendungsorientierte virtuelle Entwicklung von BEV-Konzepten.
Neue Technologien für die Elektrifizierung
Im Bereich Elektrifizierung zeigt FEV unter anderem ein in Kooperation mit ProLogium entwickeltes Batteriemodul. Dieses verbindet Festkörperbatterietechnologie mit Kompetenzen in Moduldesign, Thermomanagement, Sicherheit und Fahrzeugintegration. Hinzu kommen eine EDU neuester Generation mit SiC-basiertem Traktionsinverter sowie eine E-Maschine mit amorphem Statorblech und Magneten ohne schwere Seltene Erden.
Mit Aero Alpha überträgt FEV zugleich Elektrifizierungskonzepte auf die Luftfahrt. Der nachhaltige Flugzeugentwurf kombiniert Brennstoffzelle, elektrischen Antrieb und Batterie mit neuen Ansätzen für Struktur und Kabine.
Humanoide Robotik erlebbar
Der FEVBot macht die Aktivitäten von FEV im Bereich humanoider Robotik am Messestand unmittelbar erlebbar. Der Roboter bewegt sich selbstständig, interagiert mit Besuchern, präsentiert Exponate und beantwortet Fragen. Ergänzend zeigt ein zerlegter Unitree-Aktuator, wie FEV Hardware und Kosten von Robotik-Komponenten analysieren und benchmarken kann.
Engineering für neue Anwendungsfelder
Wie FEV neben Aero Alpha seine Kompetenzen über klassische Mobilitätsanwendungen hinaus einsetzt, zeigt zudem ein autonomer Unterwasserdrohnen-Demonstrator für sicherheitskritische und verteidigungsrelevante Anwendungen. Im Fokus stehen dabei Systems Engineering, vertrauenswürdige KI, Functional Safety, Cybersecurity sowie Verifikation und Validierung. Damit verbindet FEV technologische Entwicklung mit den hohen Anforderungen an Sicherheit, Zuverlässigkeit und Nachweisbarkeit autonomer Systeme.
Im Bereich Commercial Vehicles präsentiert FEV des Weiteren anhand von Exponaten für den Mercedes-Benz eActros Kompetenzen in der Entwicklung und Integration von Außenkomponenten der Kabine.
Ferner zeigt FEV einen innovativen Zylinderkopf für Nutzfahrzeug-Wasserstoffmotoren. Sein neuartiges Kühlkonzept ermöglicht eine besonders gezielte Temperierung thermisch hoch belasteter Bereiche im Zylinderkopf, insbesondere rund um Zündkerze und Direkteinspritzventil. Fein strukturierte, nahe der Hotspots angeordnete Kanäle sorgen für eine hohe Wärmeabfuhr. Gleichzeitig erhöht diese präzise Führung die Steifigkeit des Zylinderkopfs und ermöglicht auch für H2-Heavy-Duty-Anwendungen den Einsatz von Aluminium.
Technologiekompetenz im Konferenzprogramm
Das Konferenzprogramm spiegelt ebenfalls die technologische Breite von FEV wider. Die Beiträge des Unternehmens reichen von KI-gestützter virtueller BEV-Konzeptentwicklung und datengetriebenen CAE-Workflows über eine Permanentmagnet-Synchronmaschine mit amorphem Kern und Magneten ohne schwere Seltene Erden bis hin zu menschenzentrierten F&E-Organisationen mit Unterstützung durch KI. Ein weiterer Vortrag widmet sich der Analyse einer Lithium-Metall-Batteriezelle für eVTOL-Anwendungen.
Mit seinen Exponaten, Demonstratoren und Fachvorträgen zeigt FEV, wie technologische Kompetenz aus der Mobilität in neue Anwendungen und Märkte übertragen werden kann.
Erstmals findet das Aachen Automotive Colloquium im Kurhaus Aachen statt, die FEV Ausstellung befindet sich auf Stand 9. Die vollständige Agenda sowie die Registrierung zum 35. Aachen Automotive Colloquium ist hier verfügbar.
Über FEV
FEV verschiebt Grenzen.
FEV ist ein global führender Entwicklungsdienstleister im Automobilsektor und Innovationstreiber für unterschiedliche Industriezweige. Professor Franz Pischinger legte dafür den Grundstein, indem er seinen akademischen und technischen Hintergrund mit seiner Vision für kontinuierlichen Fortschritt verband. Das Unternehmen entwickelt seit 1978 technologische und strategische Lösungen für die größten Automobilhersteller der Welt sowie Kunden im gesamten Transport- und Mobilitätsökosystem.
Die Welt entwickelt sich kontinuierlich weiter. FEV ebenso.
Deshalb setzt FEV sein technologisches und strategisches Know-how auch in anderen Bereichen ein und transferiert seinen zukunftsorientierten Ansatz in die Luft- und Raumfahrt sowie Energiesektoren. Durch seine Software- und Systemkompetenz nimmt das Unternehmen zudem eine Vorreiterrolle ein und macht intelligente Lösungen für jedermann erlebbar. FEV bringt hochqualifizierte Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen und Fachgebieten zusammen, um den Herausforderungen von heute und von morgen zu begegnen.
FEV bleibt nicht stehen.
Auch in Zukunft wird FEV die Grenzen der Innovation verschieben. Mit seinen 5.600 Mitarbeiter:innen an mehr als 45 Standorten weltweit entwickelt FEV Lösungen, die nicht nur die Bedürfnisse von heute, sondern auch die von morgen erfüllen. Letztlich bleibt FEV niemals stehen – für eine bessere, saubere Zukunft, auf Basis nachhaltiger Mobilität und Energie sowie intelligenter Software. Für seine Unternehmenspartner, seine Mitarbeiter:innen und die Welt.
#FeelEVolution


