14. Oktober 2021

FEV Fahrzeugkonzept SVEN repräsentiert Zukunft der Mobilität im Deutschen Museum

Emissionsfrei, vernetzt und individualisierbar: SVEN definiert Carsharing neu. Quelle: FEV Group

Trotz kompaktem Design überzeugt SVEN mit seinem Raumangebot. Quelle: FEV Group

Aachen, Oktober 2021 – SVEN steht für Shared Vehicle Electric Native: ein auf Carsharing optimiertes, elektrisches Fahrzeugkonzept, das der Entwicklungsdienstleister FEV als Prototyp für urbane Verkehrsmittel von morgen entwickelt hat. Davon sind auch die Kuratoren des Deutschen Museums in München überzeugt, die SVEN als zentrales Exponat der Themeninsel „Zukunft der Mobilität“ für ihre Ausstellung rund um den Stadtverkehr ausgewählt haben. Zu sehen ist das FEV Fahrzeug in Halle 1 des Verkehrszentrums, die auch bei der Langen Nacht der Münchner Museen am 16. Oktober 2021 für Besucherinnen und Besucher geöffnet sein wird. 

„SVEN bringt alles mit, was künftig unserer Meinung nach im urbanen Verkehr eine wichtige Rolle spielen wird“, erklärt Kurator Dr. Lukas Breitwieser vom Deutschen Museum in München. „Sein elektrischer Antrieb wird absehbar zum neuen Standard, außerdem bietet er viel Platz bei gleichzeitig sehr kompaktem Design, ein enormer Vorteil in engen Großstädten. Besonders beeindruckt hat uns, dass das FEV Konzept innerhalb des Carsharing-Ansatzes zahlreiche Möglichkeiten zur Individualisierung eröffnet. Damit ist SVEN der perfekte Prototyp einer neuen städtischen Mobilität, in der Transportmittel geteilt werden, ohne auf den persönlichen Touch verzichten zu müssen.“

Kompakt, emissionsfrei, sicher und kostengünstig
2,5 m lang und 1,75 m breit – mehr Raum braucht SVEN nicht, um als variabler 2+1-Sitzer bis zu drei Fahrgäste von A nach B zu bringen. Als Elektroauto fährt SVEN emissionsfrei, Solarzellen im Dach erlauben zudem die Produktion von Energie. Mit Kamera- und Radarsensorik ist das Fahrzeug auf automatisierte Fahrfunktionen vorbereitet und dank des innovativen und flexiblen Karosseriekonzeptes „FlexBody“ wird ein hohes Maß an Crashsicherheit erreicht. SVEN punktet vor allem beim Nutzungskomfort: Wird viel Stauraum benötigt, lassen sich die Beifahrersitze umklappen. Per App können zukünftige Nutzerinnen und Nutzer ein individuelles Profil anlegen und damit ganz unkompliziert ihre bevorzugte Innenraum-Temperatur, die gewünschte Sitzposition oder die favorisierte Audio-Playlist anwählen. Zudem erlaubt die in SVEN hinterlegte IT-Architektur die Etablierung gestaffelter Nutzungsmodelle, je nach Anforderungen der Betreiber und Kunden.

Gemacht für den Stadtverkehr 4.0
Damit ist SVEN das ideale Centerpiece für die Themeninsel „Zukunft der Mobilität“ im Verkehrszentrum des weltweit angesehenen Deutschen Museums in München. Hier werden Besucherinnen und Besucher künftig unter anderem erfahren, welcher Mobilitätstyp sie sind oder wie sich ihr persönlicher CO2-Fußabdruck errechnen lässt. Die Ausstellung zeigt, welche Umweltprobleme der Verkehrssektor aufwirft und was – wie SVEN von FEV – zu deren Lösung beitragen kann. „Wir sind stolz, dank unseres Know-hows zu CO2-neutraler, vernetzter Mobilität und Gesamtfahrzeugentwicklung Teil dieser in die Zukunft gerichteten Ausstellung zu sein“, sagt Professor Stefan Pischinger, Vorsitzender der Geschäftsführung der FEV Group. „Mit SVEN haben wir ein umfassendes Carsharing-Konzept der nahen Zukunft entworfen. Wir freuen uns darum ganz besonders, dass sich die Verkehrsexperten des Deutschen Museums für SVEN entschieden haben und wir uns in diesem renommierten Umfeld als ein führender internationaler Entwicklungsdienstleister präsentieren können.“

Mehr zur Langen Nacht der Münchner Museen 2021 gibt es hier:

Über FEV
FEV ist ein international führender, unabhängiger Dienstleister in der Fahrzeug- und Antriebsentwicklung für Hardware und Software. Das Kompetenzspektrum umfasst die Entwicklung und Erprobung innovativer Lösungen bis hin zur Serienreife sowie angrenzenden Beratungsleistungen. Zum Leistungsumfang auf der Fahrzeugseite gehören die Auslegung von Karosserie und Fahrwerk, inklusive der Feinabstimmung der Gesamtfahrzeugattribute wie Fahrverhalten und NVH. Zudem werden bei FEV innovative Lichtsysteme und Lösungen zum autonomen Fahren sowie Connectivity entwickelt. Bei der Elektrifizierung von Antrieben entstehen leistungsfähige Batteriesysteme, e-Maschinen und Inverter. Darüber hinaus werden hocheffiziente Otto- und Dieselmotoren, Getriebe, EDUs sowie Brennstoffzellensysteme entwickelt und unter Berücksichtigung der Homologation ins Fahrzeug integriert. Ein weiterer Schwerpunkt sind alternative Kraftstoffe.

Das Leistungsangebot wird abgerundet durch maßgeschneiderte Prüfstände und Messtechnik sowie Softwarelösungen, durch die wesentliche Arbeitsschritte der oben genannten Entwicklungen effizient von der Straße in den Prüfstand oder in die Simulation verlegt werden können.

Die FEV Gruppe beschäftigt aktuell 6300 hochqualifizierte Spezialisten in kundennahen Entwicklungszentren an mehr als 40 Standorten auf fünf Kontinenten.