FEV ConferenceZero CO2 Mobility

  November 16-17, 2021

  Aachen, Germany

5. Internationale FEV Konferenz

Zero CO2 Mobility

PROF. DR.-ING.
STEFAN PISCHINGER
PRESIDENT AND CEO OF
FEV GROUP GMBH

Eine nachhaltige Mobilitätsstrategie sollte auf drei Säulen von Antriebslösungen setzen, um die CO2-Ziele des Klimaschutzabkommens von Paris bis 2050 erreichen zu können: batterieelektrische Antriebe, Wasserstoff in Brennstoffzellen und Verbrennungsmotoren sowie E-Fuels.

Aktuelle Forderungen im Zusammenhang mit den anstehenden EU7-Normen stellen die unmittelbare Zukunft des Verbrennungsmotors jedoch schon ab 2025 infrage. Gleichzeitig werden mit dem allgemeinen Bekenntnis zur Elektromobilität klare Zeichen für den technologischen Wandel gesetzt und die Verfügbarkeit von BEVs hat in den vergangenen Jahren erheblich zugenommen. Batterieproduktionskosten und reale Reichweiten wurden zudem signifikant verbessert. 

Parallel dazu konzentrieren sich zahlreiche Anstrengungen auf die Ladeinfrastruktur, die speziell in den Städten und urbanen Ballungsräumen wegen der Anzahl der Schnellladestationen als limitierender Faktor diskutiert wird. Zur Lösung dieses Themas unterscheiden moderne Ladekonzepte jedoch bereits zwischen Stop-to-charge als Peak-Bedarf, dem im Mittelfeld angelegten Park-to-charge und schließlich dem Charging-at-home/-at-work als wichtigen Beitrag beim Laden von Elektrofahrzeugen. Im Durchschnitt parken Fahrzeuge in Deutschland nämlich mehr als 23 Stunden pro Tag. Daher sollte „so schnell laden, wie nötig“ vor “so schnell laden, wie möglich“ stehen. 

Zahlreiche Experten sind sich allerdings auch einig, dass die herausfordernden CO2-Ziele des Klimaschutzabkommens Paris 2050 eine nachhaltige Mobilitätsstrategie erfordern, die zusätzliche Antriebslösungen einbezieht. Neben batterieelektrischen sind dies Wasserstoffantriebe. 

Video: Zero CO2 Mobility 2019

Der mittlerweile weit fortgeschrittene Entwicklungsgrad der Brennstoffzelle (BZ) legt nicht nur den Einsatz von Wasserstoff bei schweren Nutzfahrzeugen, wie z.B. Lkw oder Bussen nahe, sondern auch vermehrt bei Pkw – insbesondere, um die Stückzahlen der Produktion und damit die Kosten attraktiver darstellen zu können. Als Ergänzung zur BZ sind des Weiteren Wasserstoff-Verbrennungsmotoren aufgrund ihrer äußerst geringen NOx- und CO2-Emissionen sowie ihrer schnellen Verfügbarkeit ein weiterer wichtiger Baustein für die Defossilisierung des Transportsektors. 

Den für den CO2-neutralen Betrieb der Bestandsflotten wichtigen E-Fuels in Verbrennungsmotoren wird erst seit kurzem zunehmend auch auf der EU-Ebene die nötige Aufmerksamkeit zuteil. Insbesondere die „Rückwärtskompatibilität“ - auch in industriell weniger weit entwickelten Ländern - macht E-Fuels zu einem wichtigen Faktor für die Erreichung der weltweit gesteckten Klimaziele. 

Diese und weitere Themen werden am 16. und 17. November auf der fünften internationalen Fachtagung zum Thema “Zero CO2 Mobility” in Aachen diskutiert. Interessierte Teilnehmer können sich ab Mai ein Ticket sichern und sich online anmelden.

Wenn Sie aktiv als Referent an der Diskussion rund um das Potenzial und die Leistungsfähigkeit unterschiedlicher Energiespeicher – von der Batterietechnik bis hin zu unterschiedlichen Arten regenerativer Kraftstoffe – teilnehmen möchten, lesen Sie bitte das offizielle Zero CO2 Mobility 2021 Call for papers und schicken Sie uns Ihr Abstract bis zum 30. April.

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Kontakt

FEV Marketing

Boris Benesch

benesch(at)fev.com

+49 241 5689 9836