29. October 2019

„Zero CO2 Mobility“ – Internationale Fachkonferenz präsentiert Lösungsansätze für Kohlenstoffdioxid-neutrale Mobilität

Im vergangenen Jahr tauschten sich mehr als 150 Experten und Entscheider aus unterschiedlichen Disziplinen auf der „Zero CO2 Mobility“-Konferenz in Aachen aus; Quelle: FEV Group

Aachen, Oktober 2019 – Das vor Kurzem von der Regierung vorgestellte „Klimapaket“ zeigt, wie wichtig zusätzliche Maßnahmen sind, um Schadstoffemissionen zu senken und den Klimawandel zu stoppen. Dabei geht der Beschluss manchen nicht weit genug. Häufiger Bestandteil der Diskussionen sind der Verkehrssektor und sein Ausstoß von Kohlenstoffdioxid. Auf der „Zero CO2 Mobility“-Fachkonferenz diskutiert und präsentiert der Entwicklungsdienstleister FEV gemeinsam mit hochkarätigen Experten Lösungen für diesen zentralen Bereich. Die Veranstaltung findet vom 7.–8. November 2019 in Aachen statt.

„Insbesondere bei der Mobilität müssen zielführende Wege zur CO2-Minderung angeboten werden. Rein batterieelektrischen Antrieben wird dabei ein hohes Potenzial zugesprochen – für die geplanten Emissionsreduzierungen reichen sie allerdings nicht aus, um als einzige ernsthaft verfolgte Maßnahme zu einer CO2-neutralen Mobilität zu gelangen“, sagt Professor Stefan Pischinger, President & CEO der FEV Group sowie Schirmherr der Konferenz. Das liegt zum einen an der geringen Reichweite, die sie insbesondere für den Gütertransport unattraktiv machen, aber auch an infrastrukturellen Aspekten wie einem Mangel an Ladestationen. Hinzu kommt, dass der derzeit verfügbare Strom in Deutschland noch zu großen Teilen in Kohlekraftwerken erzeugt wird.

Neu entwickelte, teils mehrgängige elektrische Antriebskomponenten steigern die Leistungsfähigkeit moderner batterieelektrischer Fahrzeuge beträchtlich und verlängern die Reichweiten. Aber auch regenerative Kraftstoffe, sogenannte „E-Fuels“, bieten erhebliches Potential. Sie können CO2-Emissionen bereits zeitnah beträchtlich senken, da sie über die Bestandsflotten einen deutlich größeren Hebeleffekt vorweisen als E-Fahrzeuge, deren Marktanteil noch gering ist. Und auch die Brennstoffzellen-Technologie stellt eine vielversprechende und leistungsfähige Alternative dar, die berücksichtigt werden sollte.

Die „Zero CO2 Mobility“ gibt Experten und Entscheidern die Gelegenheit zu einem interdisziplinären Austausch, bei dem Teilnehmer Antworten auf die Frage erhalten, unter welchen Voraussetzungen einzelne Ansätze sinnvoll sind und welche Kompetenzen gebündelt werden müssen, damit die Emissionswerte deutlich reduziert werden. Zu den hochkarätigen Rednern gehören in diesem Jahr unter anderem Dr. Georg Bäuml, Leiter Umwelt Produkt bei Volkswagen, Randy MacEwen, CEO bei Ballard und Professor Reinhold Elsen, F&E-Leiter bei RWE Power.

Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.fev.com/zero-co2-mobility

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