02. März 2017

FEV übernimmt Fahrzeug-Entwicklungsdienstleister STEA S.r.l.

FEV erweitert Vehicle-Kompetenz um Packaging und Design

Der internationale Entwicklungsdienstleister FEV mit Stammsitz in Aachen macht einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zum Gesamtfahrzeugentwickler für zukünftige Mobilitätskonzepte und hat das italienische Unternehmen STEA S.r.l. übernommen. STEA mit Unternehmenssitzen im italienischen Turin und Modena sowie in Belo Horizonte (Brasilien) ist ein Engineering-Unternehmen mit dem Schwerpunkt Fahrzeugentwicklung. Mit über 80 Mitarbeitern bietet STEA Mechanik- und Engineering-Lösungen für Kunden aus dem Automotive-Sektor und aus den Bereichen Schiene, Motorrad, Marine und Mechanik an.

„Die Übernahme von STEA ist ein weiterer strategischer Schritt, mit dem wir unsere Kompetenzen in der Gesamtfahrzeugentwicklung ausbauen. Mit dem Fokus auf Packaging, Ergonomie und Maßkonzeptauslegung verfügt STEA über wichtige Kompetenzen, die unser Portfolio zukünftig ergänzen“, erklärt Professor Stefan Pischinger, President und CEO der FEV Group. „Die zunehmende Automatisierung und Vernetzung verändert die Nutzererwartungen an Funktionalität und Design zukünftiger Fahrzeuge. Dank des zusätzlich gewonnenen Know-hows können wir unseren Kunden nun auch Designlösungen für Interieur und Exterieur aus einer Hand bieten.“ 

Über FEV
FEV ist ein international führender, unabhängiger Dienstleister für Hardware und Software in der Fahrzeug- und Antriebsentwicklung sowie der Energiewirtschaft. Das Kompetenzspektrum umfasst die Entwicklung und Erprobung innovativer Lösungen bis hin zur Serienreife sowie angrenzenden Beratungsleistungen. Zum Leistungsumfang auf der Fahrzeugseite gehören die Auslegung von Karosserie und Fahrwerk, inklusive der Feinabstimmung der Gesamtfahrzeugattribute wie Fahrverhalten und NVH. Zudem werden bei FEV innovative Lichtsysteme und Lösungen zum autonomen Fahren sowie Connectivity entwickelt. Bei der Elektrifizierung von Antrieben entstehen leistungsfähige Batteriesysteme, e-Maschinen und Inverter. Darüber hinaus werden hocheffiziente Otto- und Dieselmotoren, Getriebe, EDUs sowie Brennstoffzellensysteme entwickelt und unter Berücksichtigung der Homologation ins Fahrzeug integriert. Ein weiterer Schwerpunkt sind alternative Kraftstoffe. Das Leistungsangebot umfasst außerdem maßgeschneiderte Prüfstände und Messtechnik sowie Softwarelösungen, durch die wesentliche Arbeitsschritte der oben genannten Entwicklungen effizient von der Straße in den Prüfstand oder in die Simulation verlegt werden können. FEV bietet für Energiewirtschaft und Industrie zudem aus einer Hand Lösungen zur Defossilisierung für die gesamte Wertschöpfungskette an, die Strom- und Wärmeerzeugung, Mobilität und Industrie intelligent vernetzen sowie ganzheitlich optimieren. Die FEV Gruppe beschäftigt aktuell 6500 hochqualifizierte Spezialisten in kundennahen Entwicklungszentren an mehr als 40 Standorten auf fünf Kontinenten.