05. Oktober 2020

FEV präsentiert Entwicklungs-Highlights auf virtuellem Aachen Kolloquium

FEV wird beim diesjährigen Aachen Kolloquium mit einem virtuellen Stand vertreten sein. Quelle: FEV Group

FEV präsentiert beim ACK nachhaltige Mobilitätslösungen von morgen – dazu zählt auch die Brennstoffzelle. Quelle: FEV Group

Aachen, Oktober 2020 – Zum inzwischen 29. Mal findet mit dem „Aachen Kolloquium Sustainable Mobility“ (ACK) der Branchentreff für Experten der Automobilindustrie statt, auf dem unter anderem neue Fahrzeug- und Antriebslösungen vorgestellt werden. FEV, ein international führender, unabhängiger Dienstleister in der Fahrzeug- und Antriebsentwicklung für Hardware und Software, wird in diesem Jahr aktuelle und nachhaltige Mobilitätslösungen im Symposium und auf dem eigenen Stand präsentieren. Aufgrund der aktuellen Covid-19-Situation wird das ACK, das vom 5. bis 7. Oktober stattfindet, in diesem Jahr erstmals vollständig digital und mit virtuellen Ständen der teilnehmenden Unternehmen durchgeführt. 

Dabei wartet der virtuelle Showroom von FEV mit zahlreichen Highlights aus den fünf Kompetenzbereichen des Aachener Unternehmens auf:

  • Fahrzeugentwicklung
  • Antriebsstrangentwicklung und Elektrifizierung
  • Intelligente Mobilität und Software
  • Consulting
  • Software and Testing Solutions

Im Bereich der Gesamtfahrzeugentwicklung stellt FEV mit dem E-Roch ein modulares Chassis für E-Fahrzeuge vor, dessen Bodenfreiheit, Radstand, Spurweite und Antrieb (Front-, Heck- oder Allradantrieb) flexibel angepasst werden können. So kann das Fahrwerk Entwicklungszeit und -kosten signifikant reduzieren. E-Roch bietet zudem ein ultraflaches und modulares Batteriekonzept, ist kompatibel mit den ADAS-Stufen 3 und 4 und beinhaltet eine integrierte EE-Architektur.

Zum Thema Elektrifizierung stellt FEV einen ölgekühlten E-Motor vor. Herkömmliche E-Motoren können ihre Maximalleistung im Betrieb nur kurz abrufen, da hierbei eine hohe thermische Belastung entsteht. FEV präsentiert eine spezielle Kühllösung, die dieser Einschränkung entgegenwirkt. Während Wasser als Kühlmittel aufgrund seiner Leitfähigkeit im E-Motor nicht direkt an den Kupferwicklungen zum Kühlen eingesetzt werden kann, verwendet FEV ein spezielles nichtleitendes Öl, welches im E-Motor gleichzeitig als Schmiermittel Verwendung findet. Innerhalb des Systems wird das Öl im Motorbetrieb durch die Zentrifugalkraft über die Welle zu den wärmeleitenden Kupferwindungen geführt, um diese effizient zu kühlen. Hierdurch kann die Leistungsdichte des Motors deutlich erhöht und das gesteigerte Drehmoment länger abgerufen werden. Alternativ ermöglicht die Kühlung bei gleichbleibender Leistungsdichte eine Verkleinerung des Motors, wodurch Bauraumvorteile im Fahrzeug entstehen. 

Zudem informiert FEV die Kolloquiums-Teilnehmer digital über Lösungen im Kontext des autonomen Fahrens. Dazu zählen neben dem ADAS-Testing auch Konnektivitätslösungen, das modellbasierte System-Engineering und die Softwareentwicklung. Eine zentrale Herausforderung besteht im ADAS-Kontext beispielsweise darin, Systeme zur Absicherung der automatisierten Fahrfunktionen bereitzustellen, die bei Testfahrten die vielfältigen Szenarien im Straßenverkehr erkennen, bewerten und für die Entwickler aufbereiten. Hierfür hat FEV ein eigenes Datenmanagement- und Auswertungssystem entwickelt.

Bei der Batterieentwicklung hat FEV vor kurzem mit dem eDLP das weltweit größte Entwicklungs- und Testcenter für Hochvoltbatterien für Pkw und Nutzfahrzeuge offiziell eröffnet.  Aktuell decken 69 Anlagen unter einem Dach und aus einer Hand in einer Gebäudefläche von mehr als 15.000 m² dabei alle internationalen Normen ab, die Batterien in einem E-Fahrzeug erfüllen müssen. ACK-Teilnehmer können die technischen Besonderheiten des eDLP mit seinen Anlagen und genauen Spezifikationen über einen Link aus dem digitalen FEV- Stand heraus in Augenschein nehmen. 

Über ein Chat-Tool können die ACK-Teilnehmer zudem direkt Online-Kontakt zu den FEV Experten aufnehmen, Fragen stellen und weiterführende Termine verabreden.

Über FEV

FEV verschiebt Grenzen.
FEV ist ein global führender Entwicklungsdienstleister und Innovationstreiber für unterschiedliche Industriezweige. Professor Franz Pischinger legte dafür den Grundstein, indem er seinen akademischen und technischen Hintergrund mit seiner Vision für kontinuierlichen Fortschritt verband. Das Unternehmen entwickelt seit 1978 technologische und strategische Lösungen für die größten Automobilhersteller der Welt sowie Kunden im gesamten Transport- und Mobilitätsökosystem. 

Die Welt entwickelt sich kontinuierlich weiter. FEV ebenso.
Deshalb setzt FEV sein technologisches und strategisches Know-how auch in anderen Bereichen ein und transferiert seinen zukunftsorientierten Ansatz in den Energiesektor. Durch seine Software- und Systemkompetenz nimmt das Unternehmen zudem eine Vorreiterrolle ein und macht intelligente Lösungen für jedermann erlebbar. FEV bringt hochqualifizierte Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen und Fachgebieten zusammen, um den Herausforderungen von heute und von morgen zu begegnen. 

FEV bleibt nicht stehen.
Auch in Zukunft wird FEV die Grenzen der Innovation verschieben. Mit seinen 7200 Mitarbeiter:innen an mehr als 40 Standorten weltweit entwickelt FEV Lösungen, die nicht nur die Bedürfnisse von heute, sondern auch die von morgen erfüllen. Letztlich bleibt FEV niemals stehen – für eine bessere, saubere Zukunft, auf Basis nachhaltiger Mobilität und Energie sowie intelligenter Software. Für seine Unternehmenspartner, seine Mitarbeiter:innen und die Welt.
#FeelEVolution