04. März 2021

FEV bietet einzigartige Prüfkapazität für alle gängigen Umwelttests

Auf rund 2.500 m2 decken im eDLP von FEV 15 Stationen alle gängigen Umweltprüfungen für Hochvoltbatterien, Elektronik- und weitere Fahrzeugkomponenten ab. Quelle: FEV Group

Aachen, März 2021 – Hochvoltbatterien, Elektronik- und weitere Fahrzeugkomponenten sind in ihrem Lebenszyklus verschiedensten Umwelteinflüssen ausgesetzt. FEV, ein weltweit führender Dienstleister in der Fahrzeug- und Antriebsentwicklung für Hard- und Software, unterstützt Hersteller und Zulieferer mit einem neuen, umfassenden Prüfparcours rund um den Faktor Umwelt.

Im neuen eDLP (e-Dauerlaufprüfzentrum), dem weltweit größten Entwicklungs- und Testzentrum für Komponenten des elektrischen Antriebsstrangs in Sandersdorf-Brehna, stellt FEV auf einer Gesamtfläche von 42.000 m2 rund 70 Anlagen für Performance-, Lebensdauer-, Abuse-Tests etc. zur Verfügung.

Auf rund 2.500 m2 decken 15 Stationen alle gängigen Umweltprüfungen ab. Dabei stehen insbesondere die Anforderungen nach ISO 16750 (Road Vehicles -- Environmental conditions and testing for electrical and electronic equipment) sowie die UN-Norm 38.3 zum Nachweis der Transporttauglichkeit im Mittelpunkt. Außerdem ist das Verhalten von Batterien und Elektronikkomponenten mit Blick auf Gewährleistungszusagen ein wichtiges Thema für eDLP-Kunden. Darüber hinaus können im eDLP auch Komponenten anderer Fahrzeugbaugruppen die Umwelttests durchlaufen.

„Unser Expertenteam am eDLP berät und unterstützt bei der Spezifikation individueller Prüfziele, bei Bedarf entwickeln wir auch geeignete Prüfzyklen und übernehmen deren Ausführung“, sagt Prof. Stefan Pischinger, Vorsitzender der Geschäftsführung der FEV Group. „Daten aus unserer Befundung und Fehlerermittlung spielen wir direkt in den Entwicklungsprozess bei unseren Kunden zurück. Das verkürzt nicht nur virtuelle Iterationsschleifen, sondern reduziert auch Realtests. Und spart damit auf dem Weg zur Produktserienreife sowohl Zeit als auch Kosten.“ 

Die Umweltprüfungen am eDLP im Überblick:

  • Klimaprüfungen/Betauung: Klimaschrank und Temperaturkammern für Temperatur- und Luftfeuchteprofile zwischen -40 und 90°C sowie 10 bis 95 % r. F. 
  • Chemische Beständigkeit: Klima- und Temperaturkammern zur Prüfung der allgemeinen Widerstandsfähigkeit von Werkstoffen gegen die Einwirkung von Chemikalien bei unterschiedlichen Temperatur- und Luftfeuchteprofilen zwischen -40 und 90°C sowie 10 bis 95 % r. F.
  • Schwallwasser: Temperaturkammer mit Schwallwasseranlage (Eiswasser, Schmutzwasser) für thermische Schocks
  • Korrosionsprüfung/Salznebel: Klimakammern mit Salznebelsprühanlagen für unterschiedliche Temperatur- und Luftfeuchteprofile
  • IP-Schutzart: Staub, starkes Strahlwasser, Heißwasser usw.
  • Staubprüfung: Staubkammer mit hoher Luftumwälzung zur Nutzung mit nach SAE J726 genormtem Arizona Road Dust oder Talkumpulver
  • Tauchbecken: zwei gemauerte Tauchbecken mit je 14 m3 Volumen, in denen Prüflinge bis zu einem Meter tief versenkt werden können 
  • Unterdruckprüfung: Vakuum-Temperaturkammer für wechselnde Luftdruckverhältnisse
  • Steinschlag: Multisteinschlagprüfgerät mit Hartguss-Granulat

Dimensionierung und Leistungsprofile der einzelnen Prüfanlagen sind auf maximale Flexibilität und die Anforderungen sämtlicher in Euopa, Asien und USA gängigen Prüfnormen ausgelegt. Wie alle Prüfstände im eDLP laufen die Umwelttests im 24/7-Betrieb, was eine schnellstmögliche Abarbeitung der Projekte und den kontinuierlichen Informationsfluss an die Kunden jederzeit sicherstellt. Optional können sich Auftraggeber in Echtzeit auf ausgewählte Prüfstände aufschalten lassen und Testläufe ihres Produkts live mitverfolgen. Nach dem Abschluss von Prüfzyklen besteht außerdem die Möglichkeit, virtuell auch bei der Befundung dabei zu sein: So können Ergebnisse direkt ausgetauscht und gemeinsam mit den eDLP-Experten Lösungsansätze oder nächste Schritte abgestimmt werden.  

Weitere Informationen erhalten Sie unter: https://edlp.fev.com/

Über FEV

FEV verschiebt Grenzen.
FEV ist ein international anerkannter Entwicklungsdienstleister und Innovationstreiber für unterschiedliche Industriezweige. Professor Franz Pischinger legte dafür den Grundstein, indem er seinen akademischen und technischen Hintergrund mit seiner Vision für kontinuierlichen Fortschritt verband. Das Unternehmen entwickelt seit 1978 technologische und strategische Lösungen für die größten Automobilhersteller der Welt sowie Kunden im gesamten Transport- und Mobilitätsökosystem. 

Die Welt entwickelt sich kontinuierlich weiter. FEV ebenso.
Deshalb setzt FEV sein technologisches und strategisches Know-how auch in anderen Bereichen ein und transferiert seinen zukunftsorientierten Ansatz in den Energiesektor. Durch seine Software- und Systemkompetenz nimmt das Unternehmen zudem eine Vorreiterrolle ein und macht intelligente Lösungen für jedermann erlebbar. FEV bringt hochqualifizierte Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen und Fachgebieten zusammen, um den Herausforderungen von heute und von morgen zu begegnen. 

FEV bleibt nicht stehen.
Auch in Zukunft wird FEV die Grenzen der Innovation verschieben. Mit seinen 7000 Mitarbeiter:innen an mehr als 40 Standorten weltweit entwickelt FEV Lösungen, die nicht nur die Bedürfnisse von heute, sondern auch die von morgen erfüllen. Letztlich bleibt FEV niemals stehen – für eine bessere, saubere Zukunft, auf Basis nachhaltiger Mobilität und Energie sowie intelligenter Software. Für seine Unternehmenspartner, seine Mitarbeiter:innen und die Welt.
#FeelEVolution