25. Juli 2018

Erste Verleihung des Aachener Automobil Design Awards (AADA)

(v.l.n.r.:) Carolyn Schulteis (2. Platz), Jan-Frederik Niehues (1. Platz) und Jan Rienäcker (2. Platz) vor dem Siegerkonzept „EZRA“

Aachen, Juli 2018 – Erstmalig wurde am 18. Juli 2018 der Aachener Automobil Design Award (AADA) verliehen.  Ein Award, der von der FH Aachen  fortan regelmäßig für Designstudenten ausgeschrieben werden soll und dieses Jahr mit 2.750 Euro dotiert ist. Gesponsert wird die Auszeichnung vom weltweit agierenden Entwicklungsdienstleister FEV und ihrer Tochtergesellschaft Imperia, beide mit Stammsitz in Aachen. 

Bei dem Projekt des Studiengangs Design, Fachbereich Gestaltung, ging es für die Teilnehmer in einem Zeitraum von einem Semester darum, ein umfassendes Konzept für einen Roadster der Zukunft zu entwickeln. Neben dem auf das Produktdesign gerichteten Schwerpunkt galt es für die Studenten dabei auch Aspekte wie die technischen Komponenten des Fahrzeugs, zum Beispiel Motortyp und -leistung und daraus abgeleitet deren Packaging, die Produktion des Fahrzeugs oder auch seine Vermarktung in dem Konzept zu berücksichtigen und auszuarbeiten. Unterstützt wurden hier die Design-Studenten bei den technischen Fragestellungen von Studenten-Teams der Fachrichtung „Fahrzeugbau“ aus dem Fachbereich „Luft- und Raumfahrttechnik“.

Am besten umgesetzt hatte dies Jan-Frederik Niehues – so das einhellige Urteil der fünfköpfigen Jury, die sich aus Professoren der FH Aachen und Unternehmensvertretern von FEV und Imperia zusammensetzte. Das umfangreiche Konzept von Niehues Roadster „EZRA“ überzeugte durch den gelungenen Anspruch, das äußere Design des Roadsters ins Innere des Fahrzeugs zu überführen. Die generelle Formsprache in Verbindung mit innovativen Details wurde als sehr gelungen bewertet. Darüber hinaus punktete die Ausarbeitung nach der Präsentation vor der Jury damit, mit einer hohen Wahrscheinlichkeit in der Praxis in der vorgestellten Form umgesetzt werden zu können. Der Gewinner darf sich über ein Preisgeld in Höhe von 1.250 Euro  freuen. Die nächste Stufe der Umsetzung wird aktuell noch zwischen Sponsor und FH Aachen diskutiert. Den zweiten Platz teilen sich gleich zwei Studenten: Carolyn Schulteis und Jan Rienäcker erhalten ein Preisgeld in Höhe von jeweils 750 Euro. 

Mit Geld nicht aufzuwiegen dürften indes die Erfahrungen sein, die alle Teilnehmer in den vergangenen Monaten gewinnen konnten. Besonders den hohen Realitätsbezug durch die Gesamtbetrachtung eines Entwicklungsprojekts lobten die Teilnehmer. Auch die Einblicke und die Zusammenarbeit mit anderen Fachbereiche, wie sie für diese Art der Konzepterstellung zwingend erforderlich waren, wurden als Bereicherung und gute Vorbereitung auf die Arbeitswelt gesehen. 

“Wir verstehen den Award als ein wichtiges Element unserer Hochschulausbildung, um angehende Designer bei ihrer individuellen Findungsphase zu unterstützen und den Austausch mit anderen Disziplinen zu fördern. Aus Fehlern zu lernen und das eigene Designempfinden auszubauen sind dabei essentiell“, so Professor Manfred Wagner, Jurymitglied des AADA vom Fachbereich „Gestaltung“ der FH Aachen. „Nach dem gelungenen Auftakt freuen wir uns auf eine erfolgreiche Fortsetzung mit unseren Sponsoren FEV und Imperia, ohne die eine solche Umsetzung an unserer Fachhochschule nicht möglich gewesen wäre und die uns hilft, den Automotive-Standort Aachen auch beim ‚Mobilitydesign‘ weiter zu stärken.“

Über FEV

FEV verschiebt Grenzen.
FEV ist ein international anerkannter Entwicklungsdienstleister und Innovationstreiber für unterschiedliche Industriezweige. Professor Franz Pischinger legte dafür den Grundstein, indem er seinen akademischen und technischen Hintergrund mit seiner Vision für kontinuierlichen Fortschritt verband. Das Unternehmen entwickelt seit 1978 technologische und strategische Lösungen für die größten Automobilhersteller der Welt sowie Kunden im gesamten Transport- und Mobilitätsökosystem. 

Die Welt entwickelt sich kontinuierlich weiter. FEV ebenso.
Deshalb setzt FEV sein technologisches und strategisches Know-how auch in anderen Bereichen ein und transferiert seinen zukunftsorientierten Ansatz in den Energiesektor. Durch seine Software- und Systemkompetenz nimmt das Unternehmen zudem eine Vorreiterrolle ein und macht intelligente Lösungen für jedermann erlebbar. FEV bringt hochqualifizierte Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen und Fachgebieten zusammen, um den Herausforderungen von heute und von morgen zu begegnen. 

FEV bleibt nicht stehen.
Auch in Zukunft wird FEV die Grenzen der Innovation verschieben. Mit seinen 7000 Mitarbeiter:innen an mehr als 40 Standorten weltweit entwickelt FEV Lösungen, die nicht nur die Bedürfnisse von heute, sondern auch die von morgen erfüllen. Letztlich bleibt FEV niemals stehen – für eine bessere, saubere Zukunft, auf Basis nachhaltiger Mobilität und Energie sowie intelligenter Software. Für seine Unternehmenspartner, seine Mitarbeiter:innen und die Welt.
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