12. Juni 2017

10 Jahre erstklassig effizienter Dauerlauf von Fahrzeugantrieben. Das feiern wir mit Mitarbeitern und Kunden

Seit inzwischen zehn Jahren werden im Dauerlaufprüfzentrum (DLP) in Brehna Fahrzeugantriebe auf Herz und Nieren geprüft. Das Jubiläum des Prüfzentrums feierte FEV gemeinsam mit Kunden, Gästen aus Politik und Wirtschaft sowie den Familien der Mitarbeiter am 9. Juni 2017 (Quelle: FEV Group)

Seit inzwischen zehn Jahren werden im Dauerlaufprüfzentrum (DLP) in Brehna Fahrzeugantriebe auf Herz und Nieren geprüft. Das Jubiläum des Prüfzentrums feierte FEV gemeinsam mit Kunden, Gästen aus Politik und Wirtschaft sowie den Familien der Mitarbeiter am 9. Juni 2017 auf dem rund 60.000 Quadratmeter großen Gelände.

In seiner Ansprache würdigte Dr. Jürgen Ude, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt, insbesondere die Bedeutung des Dauerlaufprüfzentrums für den Wirtschaftsstandort Sachsen-Anhalt: „Es ist als Arbeitgeber und hochinnovativer Technologieträger ein echter Gewinn für die Region. Seitens der Politik setzen wir in Sachsen-Anhalt intensiv auf die Stärkung der Innovationskraft der Wirtschaft. FEV und das Dauerlaufprüfzentrum sind hierbei Paradebeispiele für die Verbindung von Forschung und industrieller Innovation.“

Professor Stefan Pischinger, President und CEO der FEV Group hob vor allem die hervorragende Arbeit aller Mitarbeiter hervor, die den Erfolgskurs des Dauerlaufprüfzentrums möglich gemacht haben. „Ein Ende des Wachstums am Standort Brehna ist noch lange nicht in Sicht: Wir planen bereits weitere Ausbaustufen, die dann auch insbesondere die Anforderungen der Hybrid- und Elektromobilität im Blick haben“, versprach er.
Das Prüfzentrum in Brehna gehört zu den weltweit modernsten und effizientesten Einrichtungen seiner Art. Alle 41 Prüfstände dienen der Erprobung von Fahrzeugantrieben und beinhalten ein umfassendes Prüfprogramm zur Validierung und Freigabe für den Produktionsstart. Das DLP wird vom global operierenden Engineering-Dienstleister FEV betrieben. Die hier genutzten Technologien und Prüfsysteme wurden in der FEV-Unternehmenssparte „Software und Testing Solutions“ und in enger Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Engineering-Bereichen entwickelt.
Seit Eröffnung im Jahr 2007 wurde das DLP bereits zwei Mal erweitert, um die Nachfrage von Kunden aus aller Welt bedienen zu können. Rund 75 Millionen Euro beträgt das Gesamtinvestitionsvolumen seit 2007. Alle Prüfstände werden von einer zentralen Leitwarte überwacht und gesteuert. Dies ist in dieser Form einzigartig und ermöglicht insbesondere auch die Steuerung von weiteren 20 Prüfständen in der FEV-Gruppe. Derzeit beschäftigt das DLP 185 Mitarbeiter, davon mehr als 50 Akademiker.

Über FEV
FEV ist ein international führender, unabhängiger Dienstleister in der Fahrzeug- und Antriebsentwicklung für Hardware und Software. Das Kompetenzspektrum umfasst die Entwicklung und Erprobung innovativer Lösungen bis hin zur Serienreifen sowie angrenzenden Beratungsleistungen. Zum Leistungsumfang auf der Fahrzeugseite gehören die Auslegung von Karosserie und Fahrwerk, inklusive der Feinabstimmung der Gesamtfahrzeugattribute wie Fahrverhalten und NVH. Zudem werden bei FEV innovative Lichtsysteme und Lösungen zum autonomen Fahren sowie Connectivity entwickelt. Bei der Elektrifizierung von Antrieben entstehen leistungsfähige Batteriesysteme, e-Maschinen und Inverter. Darüber hinaus werden hocheffiziente Otto- und Dieselmotoren, Getriebe, EDUs sowie Brennstoffzellensysteme entwickelt und unter Berücksichtigung der Homologation ins Fahrzeug integriert. Ein weiterer Schwerpunkt sind alternative Kraftstoffe.

Das Leistungsangebot wird abgerundet durch maßgeschneiderte Prüfstände und Messtechnik sowie Softwarelösungen, durch die wesentliche Arbeitsschritte der oben genannten Entwicklungen effizient von der Straße in den Prüfstand oder in die Simulation verlegt werden können.

Die FEV Gruppe wächst kontinuierlich und beschäftigt aktuell 6700 hochqualifizierte Spezialisten in kundennahen Entwicklungszentren an mehr als 40 Standorten auf fünf Kontinenten.

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