5. Internationale FEV Konferenz

PROF. DR.-ING.
STEFAN PISCHINGER
PRESIDENT AND CEO OF
FEV GROUP GMBH

Zero CO2 Mobility

 

Die Klimaschutzziele, die sich Deutschland mit der Unterzeichnung des Pariser Klimaabkommens gegeben hat, hängen wie ein Damoklesschwert über allen energieintensiven Branchen. Einen Löwenanteil der Einsparungen wird der Transportsektor tragen müssen, wobei weiterhin keine Einigkeit darüber besteht, ob es einen einzuschlagenden Königsweg gibt, und welcher dies ist.

Immer stärker kristallisiert sich jedoch bei Experten die Erkenntnis heraus, dass die Elektrifizierung zwar ein wichtiges, jedoch keinesfalls ausreichendes Mittel ist, um eine CO2-neutrale Mobilität zu erzielen. Gerade wenn man die Betrachtung von Tank-to-Wheel auf Well-to-Wheel ausweitet, gewinnen alternative Kraftstoffe an Bedeutung, um eine nachhaltige und schadstoffarme Mobilität zu gewährleisten. Ziel einer ausgewogenen Flottenstrategie muss daher sein, bedarfsgerechte Antriebslösungen zu bieten, die eine nachhaltige und saubere Mobilität gewährleisten. Hier verspricht ein Mix aus Elektrifizierung, optimiertem Verbrennungsmotor und synthetischen Kraftstoffen zielführend zu sein: Während E-Fahrzeuge, teilweise mit Range Extender (BEV, REEV), vor allem im innerstädtischen Verkehr die lokalen Emissionen senken können, sind Brennstoffzellen (FCEV) und Hybride mit synthetischen Kraftstoffe in der Lage, den CO2-Ausstoß auch auf langen Strecken auf ein Minimum zu reduzieren.

Elektrofahrzeuge, die damit verbundenen Ladezeiten sowie die Batterieproduktionskosten und realen Reichweiten wurden bereits erheblich verbessert. Die damit verbundenen Systeme und Komponenten werden somit zunehmen wettbewerbsfähig, sind bereits auf dem Markt verfügbar und werden in den nächsten Jahren ihren Marktanteil weiter deutlich erhöhen. Brennstoffzellenfahrzeuge befinden sich in der Entwicklung und werden voraussichtlich in den späten 2020er Jahren Marktanteile gewinnen. Für E-Kraftstoffe muss der Weg zur Marktreife so bald wie möglich festgelegt werden, um zur Minimierung der CO2-Emissionen bei Verbrennungsmotoren beizutragen.

Ein klarer und nachhaltiger Fahrplan für die nächsten Jahre wird allerdings immer wichtiger. Die Marktakzeptanz und somit der wirtschaftliche Erfolg hängen stark von der Entwicklung und Förderung einer nutzbaren Infrastruktur für die verschiedenen Energieträger ab. Gleichfalls gilt der Auftrag für den Gesetzgeber, die Hürden so schnell wie möglich zu beseitigen, die der Einführung von E-Kraftstoffen in nennenswertem Umfang entgegenstehen.

Die fünfte internationale Fachtagung zum Thema “Zero CO2 Mobility” am 16. und 17. November 2021 wird wieder in Aachen stattfinden. Interessierte Teilnehmer können sich online anmelden und sich so ein Ticket sichern.

Wenn Sie aktiv als Referent an der Diskussion rund um das Potenzial und die Leistungsfähigkeit unterschiedlicher Energiespeicher – von der Batterietechnik bis hin zu unterschiedlichen Arten regenerativer Kraftstoffe – teilnehmen möchten, lesen Sie bitte das offizielle Zero CO2 Mobility 2021 Call for papers und schicken Sie uns Ihr Abstract bis zum 23. April.

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Video: Zero CO2 Mobility 2019

Kontakt

FEV Marketing

Boris Benesch

benesch(at)fev.com

+49 241 5689 9836