Von den Anfängen hin zum internationalenEngineering Partner

Firmengeschichte

Gründungsgebäude

Die FEV (Forschungsgesellschaft für Energietechnik und Verbrennungsmotoren) wurde im Jahr 1978 von Prof. Franz Pischinger gegründet, der damals den Lehrstuhl für Angewandte Thermodynamik an der RWTH Aachen leitete. Seitdem sind wir kontinuierlich gewachsen und haben uns zu einem der führenden und international anerkannten Engineering-Partner der Automobil- und Motorenindustrie entwickelt. Zu dem ursprünglichen Fokus der Entwicklung von Verbrennungsmotoren sind weitere Kompetenzen auf den Gebieten Elektrik/Elektronik, alternative Antriebe, Getriebetechnik und Energietechnik hinzugekommen. Die eigenen Erfahrungen bei Motorenprüfstandsuntersuchungen haben zu einem eigenen Geschäftsbereich geführt. So sind wir heute einer der weltweit führenden Anbieter von Testeinrichtungen bis hin zur Darstellung schlüsselfertiger Testzentren.

Im Jahr 1985 gründete FEV eine nordamerikanische Tochtergesellschaft für die lokalen Märkte. Bereits nach zwei Jahren wurde der Firmensitz von Kalifornien nach Detroit, Michigan verlegt. Seit 1997 nutzt FEV Inc. ein neu errichtetes „North American Technical Center“, welches seitdem ständig erweitert wird.

Das Wachstum der FEV war zunächst stark auf den europäischen und nordamerikanischen Markt fokussiert. Dennoch erkannte FEV sehr früh die Möglichkeiten, die sich auf dem chinesischen Markt anbahnten, und gründete 1998 ein erstes Büro in Peking. Mit Beginn des neuen Jahrtausends hat FEV mit der Errichtung des „Asian Technical Center“ in Dalian, China, ein weiteres Kapitel in der Firmengeschichte aufgeschlagen.

2009 folgte die Eröffnung des „India Technical Center in Pune“. Im gleichen Jahr konnte FEV in Brehna (nahe Leipzig) ein weltweit einzigartiges Dauerlaufprüfzentrum mit 31 Motoren- und Antriebsstrangprüfständen in Betrieb nehmen. Dank der großen Akzeptanz seitens unserer Kunden begann bereits 2011 ein weiterer Ausbau dieser Einrichtung.

Heutiger Firmensitz

Die gesamte Firmengeschichte der FEV wurde bisher von einer dynamischen und immer komplexer werdenden Entwicklung bei der Antriebstechnik begleitet. Dementsprechend haben wir auch das Leistungs- und Kompetenzspektrum ständig weiterentwickelt. So gehören heute Entwicklungen rund um die Elektrifizierung des Antriebsstrangs und die Hybridtechnik ebenso zu unseren Hauptbetätigungsfeldern wie alternative Kraftstoffe. Über die ursprüngliche Konzentration auf den eigentlichen Antrieb hinausgehend entwickelte FEV ein umfassendes Dienstleistungsspektrum bei der Motor- und Getriebeapplikation sowie der Fahrzeugintegration. Heute sind die Kompetenzen unserer Ingenieure auch in anderen Branchen der Energietechnik – zum Beispiel der Windenergie – geschätzt. Daneben hat sich FEV auch als führender Anbieter von Mess- und Prüfsystemen etabliert.

Mit hochqualifizierten Spezialisten in fünf Entwicklungszentren auf drei Kontinenten sowie zahlreichen lokalen Repräsentanzen unterstützt FEV heute eine weltweite Kundschaft aus unterschiedlichen Branchen.

 

2013 erwarb FEV das Elektronikunternehmen DGE Inc., welches als Tochtergesellschaft im US-Markt gemeinsam mit der FEV Inc. in Auburn Hills, Michigan, tätig ist. Mit der Integration des Unternehmens haben wir unsere Kompetenzen in den Bereichen der Elektronik und Fahrzeugtechnik sowie der Telematik- und Infotainmentsysteme erweitert.

Im März 2015 übernahmen wir den französischen Testsystem- und Engineering-Dienstleister D2T Powertrain Engineering S.A. sowie alle Geschäfte der D2T in Frankreich, die Tochterunternehmen in Deutschland, China und den USA sowie die Beteiligungen in Südkorea und Japan. Dadurch erweiterten wir unsere Engineering-Kapazitäten sowie unser Produkt- und Service-Portfolio im Bereich Test Systems.

Das Jahr 2016 stand bei der FEV ganz im Sinne der Themen vernetztes und automatisiertes Fahren, Cybersicherheit sowie alternative Antriebe. Um diesen zukunftsweisenden Feldern gerecht werden zu können, hat die FEV ihr Kompetenzspektrum durch zwei neue Firmen und einen neuen Entwicklungsstandort erweitert.

Im Juni 2016 wurde das FEV-Zentrum für Fahrzeug- und Antriebsentwicklung in Peking (FEV Beijing Vehicle Development Center) eröffnet, um die Kunden aus Europa und China noch besser bei der Produktentwicklung unterstützen zu können. Dort entstehen die Antriebe von morgen: hocheffiziente Motoren und Getriebe, Elektroantriebe, Batterien und Brennstoffzellen. Saubere Luft und hohe Energieeffizienz sind die Ziele.

Im Oktober 2016 haben wir 51 Prozent des amerikanischen Automatisierungs- und Testsystemherstellers TrigTec übernommen, ein Unternehmen mit Sitz in Michigan, welches seinen Kunden aus der Industrie Lösungen für fertigungsbegleitende Tests bietet und zudem als Hersteller automatisierter Systeme für Anlagenprozesse fungiert. Mit dieser Übernahme ergänzt FEV das Portfolio seiner Business Unit „Software and Testing Solutions“ um zusätzliche Kompetenzen bei prozess- und fertigungsbegleitenden Tests.

Eine weitere Übernahme fand im November 2016 statt: die FEV hat die Mehrheit der Anteile am Fahrzeugkarosserie-Entwickler Imperia GmbH übernommen, der neuartige automobile Leichtbaulösungen vom Einzelbauteil bis zur gesamten Fahrzeugkarosserie entwickelt. Mit diesem strategischen Schritt haben wir unsere Expertise im Unternehmenssegment Gesamtfahrzeugentwicklung ausgebaut.

Das Jahr 2017 startete für die FEV bereits mit einer wichtigen Neuerung: im Januar wurde die Firmierung der FEV GmbH in FEV Europe GmbH geändert. Durch die Gründung regionaler Tochtergesellschaften konnten wir eine zunehmende Globalisierung unserer Aktivitäten erreichen. Mit dem neuen Namen FEV Europe GmbH soll die Rolle als European Headquarter für Kunden und Geschäftspartner klar ersichtlich werden.

Zudem setzte sich der globale Wachstumskurs der FEV weiter fort: zu Beginn des Jahres haben wir die Anteile und Geschäfte der etamax space GmbH übernommen, die ihren Kunden aus der Automobil-, Luft- und Raumfahrt- sowie Bahntechnikbranche Gefahren- und Risikoanalysen für komplexe, sicherheitskritische Systeme und deren Software bietet. Mit der Integration der etamax space GmbH in die FEV-Gruppe haben wir wichtige zusätzliche Expertise in der Sicherheitsnachweisführung für Fahrerassistenzsysteme gewonnen und zudem unseren Engineering-Bereich „Smart Vehicles“ gestärkt.

Um die weltweite „Smart Vehicle“-Entwicklung weiter vorantreiben zu können, hat der global operierende Engineering-Dienstleister 2017 ein globales Center of Excellence (CoE) gegründet, das die interdisziplinären Entwicklungsthemen rund um Vernetzung und Automatisierung von zukünftigen Fahrzeugentwicklungen im Fokus hat. Neben der Integration von Fahrerassistenzsystemen und der Automatisierung von Fahrfunktionen gehören hierzu insbesondere Infotainment- und Telematiksysteme, die Vernetzung im Sinne einer Car2X- und Car2Cloud-Kommunikation sowie die damit eng verknüpfte Cybersicherheit.

Mehr Informationen gibt's hier

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