26. April 2017

Fokus auf Smart Vehicle- und Zero Emission-Technologien

FEV präsentiert Lösungen für vernetztes, automatisiertes Fahren und effiziente Antriebe auf dem 38. Wiener Motorensymposium

„Smart Vehicle“-Entwicklung, alternative Antriebe und optimierte Verbrennungsmotoren: Auf dem diesjährigen Wiener Motorensymposium konzentriert sich der internationale Engineering-Dienstleister FEV auf die Kernthemen der zukünftigen Mobilität. In Form eines multimedialen Exponats präsentiert FEV die unterschiedlichen Aspekte der Smart Vehicle-Entwicklung – darunter Fahrerassistenzsysteme, die Automatisierung von Fahrfunktionen sowie Connectivity-Themen von Car2X- und Car2Cloud-Anbindungen bis hin zur Cybersicherheit. Mit Blick auf „Zero Emission Mobility“ zeigt FEV in Wien darüber hinaus bedarfsgerechte Antriebskonzepte für unterschiedliche Mobilitätsanforderungen – von Wassereinspritzung über schrittweise Elektrifizierung bis hin zum batterieelektrischen Fahrzeug.

„Nicht nur die fortschreitende Digitalisierung und Automatisierung eröffnet eine Vielzahl zusätzlicher Entwicklungsfelder, in denen wir unsere Kunden unterstützen“, erklärt Professor Stefan Pischinger, President und CEO der FEV Group. „Die zunehmende Elektrifizierung des Antriebs verändert auch die Fahrzeugarchitektur nachhaltig. Insbesondere große Batterielösungen werden mehr und mehr zu einem festen Bestandteil der Rohkarosserie und erfordern daher einen ganzheitlichen Entwicklungs- und Integrationsansatz.“

Cyber Security-Analysen und Gateways
Mit einer steigenden Zahl von Schnittstellen im Fahrzeug wachsen auch die möglichen Einfallstore für Cyber-Angriffe. Deshalb gewinnt die Cyber Security mehr und mehr an Bedeutung. FEV bietet seinen Kunden umfangreiche Analysen von Risiken, Bedrohungen und Schwachstellen sowie spezifische Cyber Security Gateways. Das Cyber Security Gateway wird mit dem Kommunikationsbus des Fahrzeugs verbunden, um schädliche Übergriffe zu erkennen und zu verhindern. Zudem kann es als Firewall zwischen externe Schnittstellen und Fahrzeugbus geschaltet werden, um Cyberattacken zu unterbinden.

Antriebe und Komponenten für unterschiedliche Mobilitätskonzepte
Zudem zeigt FEV ein Hybrid-Getriebe, das für einen Parallel-Plug-In-Hybrid-Antrieb entwickelt wurde. Im Rahmen des Gesamtprojektes war FEV nicht nur für die Getriebeeinheit verantwortlich, sondern für den gesamten Hybrid-Antriebsstrang samt Batterie und Batteriemanagementsystem. Der Antrieb wird derzeit bereits in Serie verwendet und erzielt eine elektrische Reichweite von 50 Kilometern. Dank der Hybridisierung konnte zudem der Kraftstoffverbrauch im ladungserhaltenden Modus um 25 Prozent gesenkt werden.

Um die Leistungsfähigkeit aktueller Antriebskonzepte erfahrbar zu machen, setzt FEV auch in diesem Jahr wieder auf ein Demonstrationsfahrzeug – ein Audi TTS Coupé, das über Wassereinspritzung verfügt. Das Ergebnis dieser Maßnahme ist eine drastisch verbesserte Fahrleistung: Während das Drehmoment 18 Prozent über dem Serienniveau liegt und auch die Maximalleistung um acht Prozent stieg, konnte gleichzeitig der Kraftstoffverbrauch verringert werden.

Über die FEV
Die FEV Gruppe mit Hauptsitz in Aachen, Deutschland, ist ein international anerkannter Dienstleister in der Fahrzeugentwicklung. Das Kompetenzspektrum der FEV umfasst Consulting, Entwicklung und Erprobung innovativer Fahrzeugkonzepte bis hin zur Serienreife. Neben der Motoren- und Getriebeentwicklung, der Fahrzeugintegration, der Kalibrierung und Homologation moderner Otto- und Dieselmotoren kommt der Entwicklung von hybriden und elektrifizierten Antriebssystemen sowie alternativen Kraftstoffen eine immer größer werdende Bedeutung zu. Hierbei ist auch die Weiterentwicklung elektronischer Steuerungen sowie die voranschreitende Vernetzung und Automatisierung von Fahrzeugen im Fokus der Experten.

Das Produktportfolio der „FEV Software und Testing Solutions“ vervollständigt dieses Angebot durch die Produktion moderner Prüfstandseinrichtungen und Messtechnik sowie Softwarelösungen, die zu einer effizienteren Entwicklung beitragen und signifikante Arbeitsschritte von der Straße in den Prüfstand oder gar in die Simulation verlegen.

Als global agierender Dienstleister bietet das Unternehmen seinen Kunden aus der Transportbranche diese Leistungen weltweit an. Die FEV Gruppe beschäftigt über 4500 hochqualifizierte Spezialisten in modernen, kundennahen Entwicklungszentren an mehr als 40 Standorten auf vier Kontinenten.

Andreas Albers Andreas Albers
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