28. April 2016

FEV zeigt Engineering-Kompetenz auf dem Wiener Motorensymposium

Aachen, 28.04.2016 – Wie könnte die Roadmap für die Integration von alternativen Antriebslösungen bis zum Jahr 2025 aussehen? Welche Technologien sind zielführend und welches Potenzial haben sie für eine zeitnahe Markteinführung? Antworten auf diese und weitere Fragen präsentiert der global agierende Engineering-Dienstleister FEV auf dem 37. Wiener Motorensymposium 2016. Dabei legen die Experten ihren Fokus nicht nur auf schrittweise Elektrifizierungsansätze, sondern auch auf weitere Optimierungen konventioneller Antriebstechniken mit Blick auf kommende Emissionsgesetzgebungen.

„Entwickler sehen sich mit immer weiter steigenden Komfortanforderungen, verschärften gesetzlichen Bestimmungen, verkürzten Entwicklungszeiten und einem hohem Kostendruck konfrontiert“, erklärt Professor Stefan Pischinger, President und CEO der FEV Group. „Unsere diesjährige Messepräsenz liefert einen Querschnitt durch das FEV-Leistungsspektrum und zeigt mögliche Lösungen auf – darunter Technologien für eine schrittweise Elektrifizierung vom Micro-Hybrid bis hin zum reinen E-Fahrzeug sowie praxiserprobte Werkzeuge für verkürzte und abgesicherte Entwicklungsprozesse.“


Serientaugliche 48 Volt-Elektrifizierung erfahrbar gemacht
Aushängeschild der FEV-Präsenz in Wien ist ein AMG A45. In diesem Konzeptfahrzeug haben die FEV-Ingenieure einen zusätzlichen E-Charger verbaut. Das elektrisch angetriebene Aggregat unterstützt den auf Maximalleistung ausgelegten Twin-Scroll-Turbolader bei niedrigen Drehzahlen und hochdynamischen Lastwechseln. So ist das maximale Drehmoment von 450 Nm bereits bei 1.600 1/min und damit 650 1/min früher als in der Serienversion verfügbar. Das Ergebnis: Elastizität und Ansprechverhalten des ohnehin sehr sportlich ausgelegten AMG A45 nehmen nochmals spürbar zu und die Anzahl der Schaltvorgänge kann minimiert werden. Das optimierte Fahrverhalten können Besucher des Wiener Motorensymposiums bei einer Probefahrt live erleben.

Hocheffizienter Antrieb für Jaguar XE und XF
Einen hocheffizienten Dieselmotor präsentiert FEV in Form des 2,0-Liter Ingenium-Motors (AJ20D4). Dieser kommt in den neuen Jaguar XE und XF-Modellen zum Einsatz und zeichnet sich durch seinen extrem geringen CO2-Ausstoß von nur 99 g/km beziehungsweise 109 g/km aus. Im Rahmen der Entwicklung des AJ20D4-Motors unterstützte FEV bei der Optimierung der Abgasnachbehandlung und Regelung. Zudem übernahm der Entwicklungsdienstleister umfangreiche Kalibrierungsaufgaben, um die Fahrbarkeit zu verbessern. Diese Kalibrierung macht den Einsatz eines sehr langen Getriebes möglich, wodurch Drehzahlniveau und Fahrgeräusche sowie Emissionen und insbesondere der Kraftstoffverbrauch sinken.

Road-to-Rig-to-Desktop im Fokus
Neben Fahrzeug- und Antriebstechnologien verfügt FEV über Werkzeuge, welche die Entwicklungszeit nachhaltig verkürzen und signifikante Entwicklungsschritte von der Straße auf den Prüfstand oder sogar in die Simulation verlegen. Hierzu gehört FEV-TOPEXPERT, die zentrale Software-Plattform für Applikationswerkzeuge. Ein effizientes Testcenter-Management ist gerade dann wichtig, wenn es darum geht, unterschiedliche Prüfstände und Prüfstandstypen miteinander zu kombinieren, um ein möglichst exaktes Abbild der realen Fahrbedingungen zu erzielen. Das gezielte Zusammenspiel der FEVFLEX-Informations-Management-Software mit den FEV-Automatisierungssystemen und der FEVALYS-Datenauswertung liefern einen wichtigen Beitrag, um diese Anforderungen beherrschbar zu machen.

Über die FEV
Die FEV-Gruppe mit Hauptsitz in Aachen, Deutschland, ist ein international anerkannter Entwicklungsdienstleister für Antriebs- und Fahrzeugtechnologien. Das Unternehmen bietet seinen weltweiten Kunden aus der Transportbranche das gesamte Engineering-Spektrum bei der Konstruktion, Berechnung und dem Prototyping in der Motoren- und Getriebeentwicklung, der Fahrzeugintegration, der Kalibrierung und Homologation moderner Otto- und Dieselmotoren sowie für alternative Kraftstoffe. Das Kompetenzspektrum der FEV-Gruppe umfasst auch die Entwicklung, Konstruktion und das Prototyping innovativer Fahrzeugkonzepte, die elektronische Steuerung sowie Hybridantriebe im Hinblick auf zukünftige Emissions- und Kraftstoffverbrauchsstandards. Der Geschäftsbereich Testing Solutions ist ein weltweiter Anbieter moderner Prüfstandseinrichtungen und Messtechnik. Die FEV Gruppe beschäftigt über 4.000 hochqualifizierte Spezialisten in modernen Entwicklungszentren auf vier Kontinenten.

Andreas Albers Andreas Albers
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