17. November 2016

FEV erweitert Kompetenzen bei der Gesamtfahrzeugentwicklung

FEV erwirbt Mehrheit der Anteile am Fahrzeugkarosserie-Entwickler Imperia GmbH

Vertragsunterschrift FEV und Imperia

Offizielle Vertragsunterschrift: FEV hat die Mehrheit der Anteile an der Imperia GmbH erworben. (v.l.n.r.): Dr. Norbert Alt, Geschäftsführer der FEV, Sami Sagur, CFO und Geschäftsführer der FEV Group (Holding GmbH), Prof. Dr. Stefan Pischinger, Vorsitzender der Geschäftsführung FEV Group (Holding GmbH), Prof. Dr. Thilo Röth, Geschäftsführer der Imperia GmbH, Gerhard von Kulmiz, Geschäftsführer der Imperia GmbH (Quelle: FEV GmbH)

Am 1. November 2016 hat der global agierende Engineering-Dienstleister FEV die Mehrheit der Anteile am Fahrzeugkarosseriesystem-Entwickler Imperia GmbH erworben. Mit diesem strategischen Schritt weitet FEV als renommierter Entwicklungsdienstleister für Fahrzeugtechnologien seine Expertise im Unternehmenssegment Gesamtfahrzeug-entwicklung aus. Imperia, mit Sitz in Aachen, entwickelt neuartige automobile Leichtbaulösungen vom Einzelbauteil bis zur gesamten Fahrzeugkarosserie. 

„Automatisierung, Vernetzung und bedarfsgerechte Mobilitätskonzepte mit alternativen Antrieben werden zukünftig auch die Fahrzeuglandschaft nachhaltig beeinflussen und stellen neue Anforderungen – beispielsweise mit Blick auf Fahrverhalten und NVH, also Geräuschentwicklung und Vibrationen. Dank umfangreicher Erfahrung sind wir in der Lage, unsere Kunden bei der Entwicklung individueller Fahrzeugkonzepte von der ersten Idee bis hin zur Serienfertigung zu unterstützen“, erklärt Professor Stefan Pischinger, President und CEO der FEV Group. „Mit der Eingliederung der Imperia in die FEV-Gruppe erweitern wir unser Portfolio nicht nur um innovative Produkte, sondern gewinnen auch wichtige neue Mitarbeiter mit fachspezifischem Engineering-Know-how.“

„Wir sind davon überzeugt, dass die Imperia GmbH mit ihrer Spezialisierung auf die Entwicklung von Fahrzeugkarosserien und mit zukunftweisender Leichtbauexpertise ein wichtiger Teil in der FEV-Gruppe sein wird“, ergänzt Professor Thilo Roeth, Geschäftsführer der Imperia GmbH. „Wir verstehen uns als eine ideale Ergänzung zu den heutigen Kompetenzfeldern der FEV und freuen uns darauf, das Branding ‚Automotive Engineering made in Aachen‘ gemeinsam in die Welt zu tragen.“

Die Imperia GmbH wurde 1998 gegründet. Der Ingenieurdienstleister in der angewandten Fahrzeugentwicklung hat sich auf die Karosserieentwicklung von Rohbaustrukturen sowie Exterior- und Interioranbauteilen spezialisiert. Mit innovativen Dienstleistungen und eigenen Produkten ist Imperia heute schon eine bekannte Größe in der europäischen Fahrzeugindustrie. Neben zukunftsweisenden Verbundguss-Leichtbaustrukturen in Multi-Material-Bauweise ist der modulare Karosseriebaukasten „FlexBody“ ein Produkt, das  durch Imperia am Markt angeboten wird. Dieses wurde mit Industriepartnern, der RWTH Aachen, der TU Braunschweig sowie der FH Aachen für die industrielle Umsetzung entwickelt. „FlexBody” ist eine frei konvektionierbare Karosseriestruktur für Fahrzeugprojekte in Klein- bis Mittelgroßserie, insbesondere für Elektrofahrzeuge und Sportwagen. In diesem Baukastensystem werden Profile und Knotenstrukturen zu einem ganzheitlichen Karosserieentwurf kombiniert und ermöglichen so kurze Entwicklungszeiten und geringe Kosten. Mit “UrbE” hat Imperia zudem bereits ein vollelektrisches Stadtfahrzeug konzipiert, bei dem dank FlexBody Leichtbau mit Sicherheit auf dem Niveau von Großserienfahrzeugen realisiert wird.

Über die FEV
Die FEV Gruppe mit Hauptsitz in Aachen, Deutschland, ist ein international anerkannter Dienstleister in der Fahrzeugentwicklung. Das Kompetenzspektrum der FEV umfasst Consulting, Entwicklung und Erprobung innovativer Fahrzeugkonzepte bis hin zur Serienreife. Neben der Motoren- und Getriebeentwicklung, der Fahrzeugintegration, der Kalibrierung und Homologation moderner Otto- und Dieselmotoren kommt der Entwicklung von hybriden und elektrifizierten Antriebssystemen sowie alternativen Kraftstoffen eine immer größer werdende Bedeutung zu. Hierbei ist auch die Weiterentwicklung elektronischer Steuerungen sowie die voranschreitende Vernetzung und Automatisierung von Fahrzeugen im Fokus der Experten.

Das Produktportfolio der „FEV Software und Testing Solutions“ vervollständigt dieses Angebot durch die Produktion moderner Prüfstandseinrichtungen und Messtechnik sowie Softwarelösungen, die zu einer effizienteren Entwicklung beitragen und signifikante Arbeitsschritte von der Straße in den Prüfstand oder gar in die Simulation verlegen.

Als global agierender Dienstleister bietet das Unternehmen seinen Kunden aus der Transportbranche diese Leistungen weltweit an. Die FEV Gruppe beschäftigt über 4500 hochqualifizierte Spezialisten in modernen, kundennahen Entwicklungszentren an mehr als 40 Standorten auf vier Kontinenten.

Andreas Albers Andreas Albers
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